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Das Osterei

DAS klassische Ostersymbol ist und bleibt das Ei. Warum aber werden zu Ostern überhaupt gefärbte Eier geschenkt?
Wir haben ein wenig recherchiert und folgende Erklärungen gefunden:

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Die Geschichte vom Osterei

Die Herkunft des Ostereis ist nicht eindeutig geklärt. Es gibt einige Theorien: Schon vor Christi Geburt galten rot gefärbte Eier als Fruchtbarkeitssymbole bzw. als Symbol des Lebens. Nach Christus schätzten die Gläubigen das Ei als Sinnbild für die Auferstehung Jesu: Wie das Küken die Schale durchbricht, so kommt Jesus lebend aus dem Felsengrab.

Eine Legende verbindet das Ei sogar direkt mit der Leidensgeschichte Jesu: Maria Magdalena soll einen römischen Wachsoldaten mit einem Ei bestochen haben, um das Haus des Pilatus betreten und am Prozess Jesu teilnehmen zu können.

Außerdem existiert die Theorie, dass Eier früher als „flüssiges Fleisch“ betrachtet wurden. Somit war es in der Fastenzeit verboten, sie zu essen. Also kochte man die Eier ab um sie haltbar zu machen. Anschließend färbte man die gekochten Eier rot, um sie von den frischen Eiern unterscheiden zu können.

Zum anderen wurde die jährliche Steuerabgabe der Bauern früher in Form von Eiern am Gründonnerstag getätigt. Die Weihe von Ostereiern gibt es schon seit dem 16. Jahrhundert. Seit dem 17. Jahrhundert erzählt man Kindern, dass der Osterhase die Eier versteckt. Der Hase deshalb, weil er als Mondtier gilt und für Fruchtbarkeit steht.